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Sichere Arbeitsbedingungen

Sicher nach Hause. Jeden Tag.

Gesundheit darf bei der Arbeit nicht vom Zufall abhängen. Gefahren müssen erkannt, Schutzmaßnahmen geplant und Beschäftigte beteiligt werden – auf der Baustelle genauso wie im Betrieb, Büro oder Gartenbau.

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Gefahren erkennen Risiken frühzeitig sichtbar machen
Gesundheit schützen Wirksame Maßnahmen statt Improvisation
Gemeinsam handeln Sicherheit ist eine Teamaufgabe

Was gute Arbeit sicherer macht

Schutz beginnt, bevor etwas passiert. Technische, organisatorische und persönliche Maßnahmen müssen zusammenpassen und im Alltag funktionieren.

Gefährdungen beurteilen

Arbeitsabläufe, Arbeitsmittel und Belastungen müssen systematisch betrachtet werden, damit passende Schutzmaßnahmen entstehen.

Schutz gut organisieren

Sichere Arbeitsmittel, klare Abläufe, Unterweisungen und geeignete Schutzausrüstung gehören verlässlich zusammen.

Wetter ernst nehmen

Hitze, UV-Strahlung, Kälte und Sturm brauchen vorausschauende Planung, geeignete Pausen und wirksamen Schutz.

Belastungen mitdenken

Zeitdruck, schwere körperliche Arbeit und psychische Belastungen sind Teil des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

Welche Schutzmaßnahmen nötig sind, hängt von Tätigkeit, Arbeitsort und konkreter Gefährdung ab. Die Gefährdungsbeurteilung ist dabei eine zentrale gesetzliche Grundlage – sie muss die reale Arbeit abbilden.

Dein Sicherheits-Check

Kommt Dir etwas unsicher vor?

Verlass Dich auf Deine Beobachtung. Notiere konkret, was passiert, wo die Gefahr auftritt und welche Schutzmaßnahme fehlt oder nicht greift.

  • Was genau ist gefährlich oder belastend?
  • Wann, wo und bei welcher Tätigkeit tritt es auf?
  • Wurde die verantwortliche Stelle bereits informiert?

Beobachten, dokumentieren, handeln

Konkrete Angaben helfen, aus einem unguten Gefühl ein lösbares Arbeitsschutzthema zu machen.

Beobachtung
Hilfreich zu notieren
Erster Schritt
Unsicheres Arbeitsmittel
Gerät, Mangel, Einsatzort und betroffene Tätigkeit
Nicht improvisieren, verantwortliche Stelle informieren
Hitze oder UV-Strahlung
Tageszeit, Tätigkeit, Dauer, vorhandene Pausen und Schutzmittel
Belastung melden und passende Maßnahmen einfordern
Staub oder Gefahrstoff
Material, Arbeitsverfahren, Schutzmaßnahmen und Exposition
Fachgerechte Klärung vor der weiteren Arbeit verlangen
Dauerhafte Überlastung
Aufgaben, Arbeitszeit, Personalbesetzung und Folgen
Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen ansprechen
Sicherheit ist keine Nebensache. Sie entscheidet jeden Tag.

Warum gemeinsames Handeln mehr Schutz schafft

Einzelne Beobachtungen werden besonders wirksam, wenn Beschäftigte sie zusammentragen, klare Verbesserungen fordern und dranbleiben.

Erfahrungen zusammenbringen

Kolleginnen und Kollegen sehen unterschiedliche Teile des Arbeitsablaufs und ergänzen sich.

Verbesserungen konkret machen

Aus allgemeinen Sorgen werden nachvollziehbare Gefährdungen und konkrete Forderungen.

Mitbestimmung nutzen

Betriebliche Interessenvertretung und gewerkschaftlicher Rückhalt geben Schutzthemen mehr Gewicht.

Häufige Fragen zu sicherer Arbeit

Unsicherheit sollte kein Dauerzustand sein. Wir helfen Dir, das Thema einzuordnen.

Wer ist für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit verantwortlich?

Der Arbeitgeber muss Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit organisieren. Dazu gehören insbesondere eine passende Gefährdungsbeurteilung und daraus abgeleitete Schutzmaßnahmen.

Was mache ich bei einer akuten Gefahr?

Bring Dich und andere nicht zusätzlich in Gefahr und informiere unverzüglich die verantwortliche Stelle. Bei einem medizinischen oder sonstigen Notfall gilt die Notrufnummer 112.

Müssen auch psychische Belastungen berücksichtigt werden?

Ja. Arbeits- und Gesundheitsschutz betrachtet körperliche und psychische Belastungen. Dazu können etwa dauerhaft hoher Zeitdruck, unklare Zuständigkeiten oder ständige Überforderung gehören.

Kann ich mich melden, wenn ich das Problem noch nicht genau einordnen kann?

Ja. Beschreibe möglichst konkret, was Du beobachtest und wie es sich auf die Arbeit auswirkt. Wir besprechen mit Dir, welche nächsten Schritte und Ansprechstellen infrage kommen.

Gute Arbeit schützt Gesundheit und Leben.

Mach Dich gemeinsam mit Deinen Kolleginnen und Kollegen stark – für Schutzmaßnahmen, die im Arbeitsalltag wirklich funktionieren.

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