
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ist eine Mitgliedergewerkschaft. Gewerkschaftsarbeit basiert auf Beteiligung, auf der Mitarbeit der Mitglieder und deren Einmischung. Das heißt, das Fundament der IG BAU ist das Ehrenamt.
Das gilt nicht nur im Betrieb oder bei Tarifverhandlungen. Sondern auch in der IG BAU selbst. Ob in den Personengruppen für junge Gewerkschafter*Innen (Junge BAU) bei den Frauen oder den Senioren, bei den Orts-, Kreis- und Stadtverbänden bis hin zum Bezirksvorstand oder dem Bezirksbeirat und das Ganze nicht nur lokal oder regional, sondern auch auf Bundesebene wie z.B. im Gewerkschaftsbeirat.
Gewerkschafter nutzen ihr Recht aber auch, um auf den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Ebenen mitzureden. Immer da, wo ihre Interessen und die ihrer KollegInnen betroffen sind – ob jung oder alt: In Krankenkassen, bei Ausbildungsplänen und Prüfungen, im Gerichtssaal oder im öffentlichen Raum.
Trage dich jetzt ein und erfahre mehr, wie du die IG BAU mitgestalten und mitbestimmen kannst, wenn es um deine Themen in der Arbeitswelt geht.
Aktuelles
Der Bezirksverband Süd-West-Pfalz hat gewählt. Neben den Fachgruppen wie Bauhauptgewerbe, Baustoff und Forst wurden die Orts-, Kreis- und Stadtverbände gewählt. Bei den Personengruppen haben (von links nach rechts): Patrik Biehl (Vorsitzender), Magnus Wagner (stellv. Vorsitzender), Nathan Schulz ( Mitglied im Vorstand) und Marlon Weinsberg ( Delegierter Bundesjugendkonferenz) die Zügel übernommen und vertreten jetzt als Bezirksjugendvorstand die Interessen von Auszubildenden und jungen Beschäftigten bis einschließlich 28 Jahren. "Es braucht auch die jungen Wilden, die frischen Wind und kuriose Ideen nach vorne bringen, um somit ihre erfahrenen, langverdienten Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen und die Zukunft für diese, für sich und die nachfolgenden Generationen mitgestalten und besser machen zu können."

Ehrenamt in der IG BAU

Die IG BAU benennt wie andere DGB-Gewerkschaften auch, ehrenamtliche Richterinnen und Richter an die Arbeits- und Landesarbeitsgerichte sowie das Bundesarbeitsgericht. Hier nehmen sie neben den ehrenamtlichen der Arbeitgeber und den hauptamtlichen eine wichtige Rolle ein, da sie durch ihren Praxisbezug, hauptamtlichen Richtern bei ihren Entscheidungen eine wichtige Unterstützung sind. Darüber hinaus schafft das Verfahren Vertrauen in die Gerichtsbarkeit, da auch die Stimme der Arbeitnehmer Einzug findet in die Gerichtsurteile.

Hast du dich schon mal gefragt: Wer entscheidet in der IG BAU vor Ort? Gewerkschaftssekretäre in den Objekten und auf den Baustellen und unsere Verwaltungsangestellten in den Büros sind häufig "die Gesichter" der IG BAU. Darüber entscheiden, was in den Bezirksverbänden passiert, tun aber die hauptsächlich die ehrenamtlichen Mitglieder in den Gremien aus den Betrieben. Ganz oben steht in jedem Bezirk der Bezirksvorstand. Er verwaltet unter anderem die Budgets, also die Mitgliedsbeiträge, entscheidet über Veranstaltungen, Seminare und vieles weitere.

Die Forderung in den Tarifverhandlungen steht, aber wer Entscheidet über die tarifpolitische Ausrichtung der IG BAU? Ganz klar: diejenigen, die sich am besten mit der Situation in der jeweiligen Branche auskennen. Niemand kann besser entscheiden, welche Lohnforderung angemessen ist und welche Arbeitsbedingungen verbessert werden müssen, als unsere Mitglieder aus den Betrieben. Um sich besser zu vernetzen und den Entscheidungen der Mitglieder Gewicht zu verleihen, gibt es die Fachgruppen, hier wird sich nicht nur über die wichtigen Themen ausgetauscht, sondern auch die wichtigen Beschlüsse gefasst.
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